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Pausenbrote |
Ein Pausenbrot zu schmieren ist wahrscheinlich leichter gesagt als
getan. Da es aber wichtig ist, das und vor allem was eure Kinder in
der Schule zu sich nehmen, haben wir hier ein paar Anregungen für euch
zusammen getragen:
- Am geeignetsten ist Finger Food. Also Brote, geschnittenes Obst
etc.
- Dunkles Brot ist gesünder als helles und hält auch länger satt.
Der Belag sollte variieren da es sonst schnell langweilig wird.
Weniger geeignet sind fettige Wurstsorten und Leberwurst, da diese
mit der Zeit schmieren und das Brot dann unappetitlich aussieht.
- Wenn euer Kind Gemüse oder Salat nicht mag, versucht doch einmal
Gurken und Salatblätter auf ein Brot oder Brötchen zu legen. Das
Brot ist dadurch nicht mehr so trocken und schmeckt sicher auch
Gemüsemuffeln.
- Süssigkeiten haben in der Schule als Pausenmahlzeit nichts zu
suchen. Als Alternative könnt ihr vorbereitetes Obst mitgeben. Schon
gewaschen und geschält und in mundgerechte Stücke geschnitten wird
es sicher gerne gegessen.
- Auch Gemüse wie Radieschen oder Möhren eignet sich gut wenn sie
schon essbereit in der Brotdose liegt und vielleicht in nette Formen
geschnitten wurden.
- Wenn euer Kind gerne Joghurt mag, aber keine Ruhe zum Essen
findet, könnt ihr auch einen Trinkjoghurt einpacken.
- Auch an das Trinken solltet ihr denken. Am Besten geeignet sind
natürlich Mineralwasser oder Tee. Saft eignet sich nur bedingt, da
er vor allem im Sommer schnell in den Flaschen verderben kann. Wenn
eure Kinder lieber Cola oder Fanta mitnehmen möchten weil andere
Kinder das auch dürfen, geht eventuell einen Kompromiss ein und
erlaubt 1 oder 2 Mal im Monat koffeinfreie Cola oder Fanta.
Noch ein paar Tipps am Rande: Brot und Obst schmecken am Besten
frisch zubereitet. Auch wenn es stressfreier ist die Pausenboxen am
Abend vorzubereiten, versucht euch die Zeit am Morgen zu nehmen. Die
Brotboxen sollten gut schließen und bruchsicher sein. Auch die
Trinkflaschen sollten auf jeden Fall auslaufsicher sein.
Bärenstarke Kinderkost
Eltern
tun sich heutzutage schon schwer, sich und die Kinder richtig und gut,
also gesund und gleichzeitig lecker, zu ernähren. Problematisch ist
dabei bei uns nicht der Mangel, sondern eher der Überfluss. Die Zahlen
sind alarmierend: In Deutschland ist jedes 5. Kind und jeder 3.
Jugendliche übergewichtig! Und noch mal so viele sind gefährdet. Viele
Kinder sind selbst unglücklich darüber. Aber nicht nur die persönlichen
Belastungen sind groß, ganz enorm sind die gesellschaftlichen
Folgekosten von Übergewicht. Häufig bleiben übergewichtige Kinder ein
Leben lang übergewichtig. Experten haben folgendes berechnet: Wird
dieser Trend nicht aufgehalten, ist in 40 Jahren jeder 2. Erwachsene
adipös, also krankhaft übergewichtig.
Das Lebensmittelangebot ist unüberschaubar und riesig, und die Werbung
tut noch das ihrige dazu. Und unsere Kleinen haben auch so ihre
Eigenheiten: ein Kind mag kein Gemüse, ein anderes keine Milch.
Brauchen Kinder Fleisch? Sollen Kinder ihren Teller leer essen? Stimmt es,
dass der Hunger auf Süßes angeboren ist? Der Ratgeber "Bärenstarke
Kinderkost" gibt Antwort auf diese und viele andere Fragen. Rund 100
(fleischlose) Rezepte und Variationen werden vorgestellt, die von
Kindern getestet und teilweise selbst mitgekocht wurden. So ist Essen
gesund, vollwertig und lecker, nicht nur für Kinder ab dem zweiten
Lebensjahr, sondern für die ganze Familie. Und die Zubereitung macht
dabei auch noch Spaß.
Der rund 150 Seiten starke Ratgeber "Bärenstarke Kinderkost" kann für 5,80
Euro bestellt werden. Hinzu kommen 2,50 Euro an Porto- und
Versandkosten.
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